„Edler Wein ist flüssige Poesie“
Der Weinpoet entstammt einem alten Heilbronner Weingärtnergeschlecht, das, wie Theodor Heuss in seiner Doktorarbeit nachgewiesen hat, seit 1456 in Heilbronn ansässig ist. 1930 geboren, verliert Hermann Able bereits 1939 den Vater und hat nun nach dem Krieg keine andere Wahl, als den elterlichen Winzerbetrieb zu übernehmen.
Schon als Kind schreibt er Gedichte, kann dieser Leidenschaft aber aufgrund der beruflichen Beanspruchung lange Zeit nicht nachkommen. Als sein Sohn den Betrieb übernimmt, widmet Hermann Able sich wieder mehr der Muse: 1984 erscheint sein erstes Buch Poesie der Rebe und des Weins, es folgen Ein König ist der Wein (1986), Asphalt und Jasmin (1990), Mit Poesie durchs Rebenjahr (1992) und Wenn die Trauben reifen (1998).
In seinen „literarischen Weinkollegs“ variiert er das Thema Wein vielfältig: „Der Wein und die Liebe“ oder auch „Der Wein als Medizin“ waren Themen der beliebten poetischen Weinproben. Diese Weinproben liegen inzwischen auch gedruckt vor: „Eine etwas andere Weinprobe mit gehobenem Unterhaltungswert“ (2005).
Die Stadt Heilbronn ehrte Hermann Able mit der Goldenen Münze der Stadt.
Mehr zum Autor und seinen Büchern finden Sie auf seiner Homepage: www.weinpoet.de
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